Mirena
Hormonspirale mit Levonorgestrel – die am häufigsten eingesetzte Langzeitverhütung weltweit.
Was ist Mirena?
Mirena ist eine hormonhaltige Spirale (Intrauterinsystem), die in die Gebärmutter eingesetzt wird. Sie gibt kontinuierlich eine geringe Menge des Gestagens Levonorgestrel ab und wirkt dadurch lokal in der Gebärmutter.
Wie funktioniert es?
Das freigesetzte Levonorgestrel verdickt den Gebärmutterhalsschleim, sodass Spermien nicht in die Gebärmutter gelangen können. Zusätzlich wird der Aufbau der Gebärmutterschleimhaut reduziert, was häufig zu einer schwächeren oder ausbleibenden Blutung führt.
Vorteile
- Sehr hohe Verhütungssicherheit (Pearl-Index 0,16)
- Lange Liegedauer von 6 bis 8 Jahren
- Blutung wird häufig schwächer oder bleibt aus
- Geringe systemische Hormonbelastung
- Nach Entfernung rasche Rückkehr der Fruchtbarkeit
Nachteile
- Einlage kann kurzzeitig unangenehm sein
- Unregelmäßige Blutungen in den ersten Monaten möglich
- Selten: Lageveränderung oder Ausstoßung
- Nicht geeignet bei bestimmten Gebärmutterveränderungen
Für wen geeignet?
- Frauen, die eine langfristige, sichere Verhütung wünschen
- Frauen mit starken oder schmerzhaften Regelblutungen
- Stillende Frauen
- Frauen, die keine tägliche Einnahme wünschen
Anwendung
Die Einlage erfolgt in unserer Praxis und dauert nur wenige Minuten. Ein Kontrolltermin wird nach 4 bis 6 Wochen vereinbart. Regelmäßige Ultraschallkontrollen sichern die korrekte Lage.
Häufige Fragen
Weitere Verhütungsmethoden
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